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Türk+Hillinger investiert kräftig und bleibt weiter voll auf Wachstumskurs

 

Die Türk+Hillinger Gruppe mit Hauptsitz in schwäbischen Tuttlingen und Geschäftstöchtern in Sachsen, Ungarn und den USA ist ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen. Mit heute über 850 Mitarbeitern produziert das Unternehmen als Zulieferer elektrische Heizelemente, Leistungs- und Bremswiderstände sowie Thermoelemente.

„2017 werden wir zum 5. Mal in Folge zweistellig wachsen. Wir sind sehr stolz auf unsere Unternehmensentwicklung”, so Geschäftsführer Michael Mann, der der Eigentümerfamilie Hillinger als Schwiegersohn angehört und das Unternehmen in der zweiten Generation erfolgreich alleine führt. Streitereien oder Unstimmigkeiten in der Geschäftsführung oder mit Gesellschaftern kennt der dynamische 50 Jährige „glücklicherweise nicht“, wie er betont. Die Firmenstruktur, die der Diplom Kaufmann konsequent auf hocheffektiv getrimmt hat, ist der Inbegriff von „lean-“ und kostenorientiert. Als er vor 20 Jahren in das Unternehmen kam, hatte es weit unter 300 Mitarbeitern und war technologisch stagnierend. Die Zahl der Verwaltungsangestellten hat sich seit dieser Zeit nur minimal erhöht.

„Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Geld in Hand genommen und durch die richtigen strategischen Entscheidungen das Unternehmen neu ausgerichtet und systematisch zum Weltmarktführer ausgebaut.“ So wurden in den letzten 2 Jahren über 12 Millionen Euro gezielt in den Ausbau und die Optimierung des hochmodernen Maschinenparks investiert, um die führende Position weiter auszubauen. Mit selbstentwickelten und mit der Präzision am Markt nicht verfügbaren Spezialmaschinen konnten die Fertigungs- sowie Prüfprozesse weiter optimiert werden. Allein in den letzten 10 Jahren wurden Investitionen in der Größenordnung von rund 40 Millionen Euro getätigt. „Als Familienunternehmen denken und handeln wir langfristig und wollen für unsere Kunden auf lange Sicht ein starker und zuverlässiger Partner sein”, so das Unternehmenscredo der Familie Hillinger.

„Vor Jahren noch waren wir zu stark auf das Gebiet des Hausgerätesektors fokussiert und standen dort permanent unter enormen Kostendruck.” Der Massenproduktionsgedanke, Linienfertigung und Kostendruck war für T+H Tagesgeschäft. „Der Hausgerätemarkt ist über die letzten Jahre für uns quasi vollkommen zusammengebrochen”, so der Diplom Kaufmann. „Im industriellen Sektor rannten uns die Wettbewerber davon und wir haben so manche Entwicklung verschlafen.”
Doch durch Neuausrichtung und konsequenten Strategiewandel hat sich das Unternehmen an die Weltspitze als Zulieferer für Heizelemente im industriellen Sektor vorgekämpft.

T+H ist heute in Deutschland die absolute Nr.1 und als Lieferant für Heizelemente und Thermoelemente weltweit führend in der Kunststoffindustrie.“ Im Automotive-Sektor ist das Unternehmen Weltmarktführer für hochverdichtete Heizpatronen, die ihren Dienst in kennfeldgesteuerten Thermostaten verrichten. Auch bei Komponenten für beheizte Katalysatoren, bei Heizpatronen für Adblue bzw. bei der Reduzierung von Emissisons- und Feinstaubreduktion ist T+H führend, sowie bei Kraftstoffvorwärmung, Zusatzheizungen oder gezielte Beheizung einzelner Komponenten im PKW oder Bussen, Durchlauferhitzern für E- Autos sowie bei hochwertigen Heizungen für die Brennststoffzellentechnologie. Es gibt weltweit nur wenige Automobilhersteller, die nicht ohne T+H Technologie fahren. Besonders stolz ist Michael Mann darauf, dass es trotz dieses enormen Wachstums gelungen ist, die Flexibilität und die kurzfristige Umsetzung spezieller Kundenwünsche stetig zu verbessern.

Die Synergieeffekte der breiten T+H Produktpalette, die hochautomatisierten Produktionsprozesse und die Innovationsstärke und –geschwindigkeit, haben den bestehenden Wettbewerb geradezu überrollt. Mit heute über 500 Patentanmeldungen, unterstreicht das Unternehmen seine Stellung, auch als erfahrener Entwicklungs-und Technologieberater rund um die elektrische Beheizung.

„Unsere Märkte und unser Wachstum sind noch lange nicht am Anschlag. Wir wachsen weiter und bleiben unabhängig”, ist der Geschäftsführer überzeugt und freut sich gemeinsam mit dem heute 90. Jährigen Firmengründer Erich Hillinger, dass auch die nächste Generation Interesse an der Unternehmenstätigkeit hat und somit die Weiterführung des Unternehmens in Familienhand gesichert ist.

Geschäftsführer Michael Mann mit seinem Sohn Hendrik auf der Fakuma 2017

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